Schutzkonzept gegen Covid-19

Grundsätzliches

Wir wollen gerne Gottesdienste feiern und Gemeindeveranstaltungen durchführen. Wir sehen dies auch als Gottes Auftrag an uns Christen, Salz und Licht in unserer Welt zu sein. Gleichzeitig anerkennen wir als Gemeinde die Notwendigkeiten zur Eindämmung des Virus und wollen diese unterstützen. Wir suchen medizinisch verantwortbare Wege, die den religiösen Bedürfnissen und dem Grundrecht auf freie Religionsausübung (wozu insbesondere auch öffentliche Gottesdienste gehören) entsprechen und gleichzeitig die Bemühungen zur Eindämmung des Virus berücksichtigen.

 

aktuelle Maßnahmen

·        Gottesdienste und Gebetsveranstaltungen können stattfinden.

 

·        Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist immer einzuhalten.

 

Mund-Nasen-Bedeckungen sind auf dem Weg zu den Sitzplätzen zu tragen
(Ausnahmen mit ärztlichem Attest sind möglich).

 

 

·        Die Royal-Rangers finden im November nicht statt.

 

 

 

Begründung

 

FAQ – Regelungen für Zusammenkünfte zur Religionsausübung

 

https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/gottesdienst_und_corona_faq/gottesdienste-in-coronazeiten-193501.html

 

Sind in Niedersachsen Zusammenkünfte zur Religionsausübung erlaubt?

 

Ja, trotz der aktuell steigenden Infektionszahlen sind Zusammenkünfte zur Religionsausübung in Niedersachsen erlaubt. Mit Rücksicht auf die verfassungsrechtlich garantierte Religionsfreiheit hat die Landesregierung auch darauf verzichtet, für Gottesdienste und andere religiöse Feiern ähnlich strenge Vorgaben zu machen, wie für nichtreligiöse Zusammenkünfte. Es ist jedoch unbedingt notwendig, Maßnahmen aufgrund eines Hygienekonzeptes zu treffen. Dazu gehört die Begrenzung der Zahl der an einer religiösen Zusammenkunft teilnehmenden Personen. Es dürfen nur so viele Menschen in eine Kirche, eine Synagoge, eine Moschee oder einen anderen Raum eingelassen werden, dass die Gläubigen jeweils 1,5 Meter Abstand voneinander einhalten können.

 

Muss bei Zusammenkünften zur Religionsausübung eine Maske getragen werden?

Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen muss auch bei Zusammenkünften zur Religionsausübung eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, solange man sich im Raum bewegt. Wenn der Sitzplatz eingenommen worden ist, darf die Mund-Nase-Bedeckung abgenommen werden.

Generelle Massnahmen

Allgemeines

 

· Wer krank ist bleibt zu Hause!

 

Personen mit typischen Krankheitssymptomen (Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks-/ Geruchssinns, Halsschmerzen) dürfen nicht an den Präsenzangeboten teilnehmen.

 

· Es ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen einzuhalten.

 

· Es stehen in ausreichendem Maße Flüssigseifen, Handtuchspender und Desinfektionsspender zur Verfügung; diese sind regelmäßig zu nutzen. Handdesinfektionsmittel werden am Eingang bereitgestellt, Besucher sollten sich vor Betreten des Gemeindehauses die Hände desinfizieren.

 

· Die Reinigungskräfte reinigen alle benutzten Räumlichkeiten; hierbei werden insbesondere Türklinken, Handläufe und Lichtschalter desinfiziert.

 

· Auf regelmäßiges Lüften der Räume ist zu achten, da dies die Zahl möglicherweise in der Luft vorhandener Erreger reduziert.

 

· Um Infektionsketten nachvollziehen zu können, werden die Kontaktdaten der Teilnehmenden bei Versammlungen oder Gruppentreffen erfasst. Vorzugsweise wird dabei das Check-In Modul von ChurchTools benutzt.

 

· Besucher sollen eine Mund-Nase-Bedeckung oder einen Mund-Nase-Schutz auf dem Weg zu ihren Sitzplätzen tragen. Jede/r sollte eine eigene Schutzmaske mitbringen.

 

· Bei der Bestuhlung wird der Mindestabstand von 1,5m eingehalten. Mitglieder eines Haushalts dürfen die Stühle zusammenziehen.

 

· Enge Räume im Gemeindehaus sind – wenn überhaupt nötig – nur einzeln zu betreten.

 

· Die Gemeinde informiert über die Hygienestandards und Maßnahmen durch weitflächige Aushänge und Merkblätter.

 

· Ein weiteres zentrales Anliegen ist die Gewährleistung der Seelsorge an Kranken und Sterbenden. Unter Wahrung der Abstandsregelung (kein direkter Körperkontakt) und weiterer Hygienemaßnahmen (Desinfektion, Mundschutz) sowie der Regelungen vor Ort in Krankenhäusern, Pflegestationen, Hospizen, Gefängnissen usw. soll den haupt- und ehrenamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorgern der Zutritt gestattet sein.

 

· Trauergottesdienste in der Friedhofskapelle oder am offenen Grab finden unter Wahrung der Abstandsregelung (kein direkter Körperkontakt) und weiterer Hygienemaßnahmen (Desinfektion, Mundschutz) sowie der Regelungen der Friedhöfe vor Ort statt.

 

Trauergottesdienste und Trauerfeiern in Gemeindehäusern unterliegen den gleichen vorgenannten Maßnahmen des Schutzkonzeptes.

 

 

 

Gottesdienst

 

· Wir favorisieren Open-Air-Gottesdienste soweit es die Witterungsbedingungen zulassen.

 

· Um die Anzahl der Gottesdienstbesucher in einem Raum zu reduzieren veranstalten wir mehrere Gottesdienste und übertragen die Gottesdienste auch in den Gemeindesaal.

 

· Wir übertragen die Gottesdienste live um auch Personen nicht auszuschließen, die sich dem Risiko der persönlichen Begegnung nicht aussetzen können oder wollen (z.B. wegen Alter oder Vorerkrankungen).

 

· Gesang ist bei den Gottesdiensten nur im Gottesdienstraum unten erlaubt (nicht auf der Empore und im Gemeindesaal)

 

· Die Kollekte wird in den orangen Gießkannen am Ausgang eingesammelt.

 

· Auf Gesangbücher wird verzichtet. Gesungen wird von Beamerfolien.

 

· Der Ordnungsdienst achtet auf die Einhaltung dieser Maßnahmen.

 

 

 

Gruppentreffen

 

· Gruppen dürfen sich nach Absprache mit Pastor/Gemeindeleiter und Hausmeister in geeigneten Räumen treffen.

 

· Der Leiter / Die Leiterin der Gruppen achtet auf die Umsetzung der allgemeinen Maßnahmen und dokumentiert die Anwesenheit der Teilnehmenden. Er ist auch für das Lüften vor- und nachher, sowie zwischendurch verantwortlich.

 

· Die Gruppengröße richtet sich nach der Raumgröße. Bei Gruppen bis 10 Personen darf auf den Abstand verzichtet werden.

 

· Gesang ist erlaubt.

 

· Beim Abendmahl kommen ausschließlich Einzelkelche zur Anwendung. Das Brot wird zuvor mit Handschuhen geschnitten.

 

· Bei der Verpflegung von Teilnehmenden von Veranstaltungen gelten keine expliziten Auflagen. Auf Hygiene ist zu achten.

 

 

 

Kinder - und Jugendarbeit

 

· In der Kinder- und Jugendarbeit ist kein Abstand notwendig.

 

· Nach §9 der VO ist die Gruppengröße unbegrenzt, richtet sich aber nach der Raumgröße. In Abhängigkeit von der Höhe der Infektionszahlen kann die Gruppengröße eingeschränkt werden.

 

· Die Royal Rangers treffen sich vorzugsweise im Freien.

 

 

 

Handlungsanweisungen für Verdachtsfälle

 

· Die betreffende Person wird zur ärztlichen Abklärung unverzüglich nach Hause geschickt.

 

· Die Leitung der Gemeinde wird über die für den Gottesdienst zuständige Person (in der Regel Pastor/-in oder Gottesdienstleiter/-in) informiert.

 

· Die Leitung der Gemeinde nimmt den Kontakt zum Gesundheitsamt vor Ort auf:

05361 282020, gesundheitsamt@stadt.wolfsburg.de

 

 

 

Diese Maßnahmen und Handlungsanweisungen gelten ab sofort und bis auf Widerruf.

 

Wolfsburg, den 29.10.2020

 

Die Ältesten der EFG Wolfsburg

 

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Schutzkonzept EFG Wolfsburg
Schutzkonzept EFG Wolfsburg 2020-11.pdf
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